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Lexikon · PC & Laptop

PPI

Kurz erklärt

PPI (Pixels per Inch) gibt an, wie viele Bildpunkte auf einen Zoll Bildschirmlänge entfallen. Je höher der Wert, desto feiner und schärfer wirkt das Bild.

Inhaltsverzeichnis
  1. Pixeldichte erklärt
  2. So wird PPI berechnet
  3. Was ist ausreichend?
  4. PPI und DPI
  5. Skalierung im Betriebssystem
  6. Beispiele im Vergleich

Pixeldichte erklärt

PPI beschreibt die Dichte der Bildpunkte auf einem Display. Zwei Bildschirme mit gleicher Auflösung, aber unterschiedlicher Größe haben unterschiedliche PPI-Werte: Je kleiner die Fläche, desto dichter liegen die Pixel. Ein Smartphone mit Full-HD-Auflösung wirkt daher viel schärfer als ein 32-Zoll-Fernseher mit derselben Pixelzahl.

So wird PPI berechnet

Man teilt die Diagonale des Bildes in Pixeln durch die Diagonale in Zoll. Die Diagonale in Pixeln ergibt sich aus der Wurzel der Summe der Quadrate von Breite und Höhe: PPI = √(Breite² + Höhe²) ÷ Diagonale in Zoll. Ein 27-Zoll-Monitor mit 2.560 × 1.440 Pixeln kommt so auf rund 109 PPI, derselbe Monitor in 4K auf etwa 163 PPI. Unser Rechner nimmt Ihnen die Arbeit ab.

Was ist ausreichend?

Das hängt vom Betrachtungsabstand ab. Bei Smartphones, die man nah vor das Gesicht hält, gelten Werte über 300 PPI als sehr fein. Am Schreibtisch wirken Monitore ab etwa 100 PPI scharf, höhere Werte machen Schrift glatter. Bei Fernsehern ist die Dichte wegen des großen Abstands weniger entscheidend. Diese Angaben sind Richtwerte, das Empfinden ist individuell.

PPI und DPI

Oft werden PPI und DPI verwechselt. PPI betrifft Bildschirmpixel, DPI (Dots per Inch) die Punkte beim Druck. Für Drucke werden häufig 300 DPI als Qualitätsrichtwert genannt.

Skalierung im Betriebssystem

Hochauflösende Displays würden Menüs winzig darstellen. Deshalb skalieren Betriebssysteme die Oberfläche, etwa auf 150 Prozent. Prüfen Sie beim Kauf, ob Ihre Programme die Skalierung sauber unterstützen und ob die Grafikleistung für die höhere Pixelzahl ausreicht.

Beispiele im Vergleich

Ein 6,1-Zoll-Smartphone mit 2.556 × 1.179 Pixeln erreicht rund 460 PPI, ein 15,6-Zoll-Laptop mit Full HD etwa 141 PPI und ein 27-Zoll-WQHD-Monitor etwa 109 PPI. Die Zahlen zeigen, warum Smartphones scharf wirken, obwohl ihre absolute Pixelzahl kleiner ist. Zur Berechnung eigener Werte nutzen Sie den Rechner in diesem Magazin.

Eine hohe Pixeldichte allein macht ein Display nicht besser; Helligkeit, Farbtreue und Kontrast gehören zur Beurteilung dazu.

Berücksichtigen Sie beim Vergleich immer auch die Bildschirmgröße und Ihren üblichen Sitzabstand, denn diese bestimmen, was Ihr Auge noch unterscheiden kann.

Passender Rechner: Bildschirm-Pixeldichte (PPI) berechnenWie scharf ist ein Display? Pixeldichte aus Auflösung und Diagonale.
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Häufige Fragen zu PPI

Was bedeutet 100 PPI?

Auf einen Zoll Bildschirmlänge entfallen 100 Pixel. Das ist ein üblicher Wert für Monitore.

Sind PPI und DPI dasselbe?

Nein. PPI gilt für Bildschirme, DPI für den Druck.

Wie berechne ich PPI?

Wurzel aus Breite² plus Höhe² geteilt durch die Diagonale in Zoll. Unser Rechner erledigt das.

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