Rechner
Datenvolumen beim Streaming berechnen
Wie viel Datenvolumen verbraucht Streaming? Wählen Sie Qualität, Stunden pro Tag und Tage im Monat und lassen Sie das Volumen schätzen.
So rechnet dieser Rechner
Formel
Der Rechner multipliziert einen Richtwert für den Datenverbrauch pro Stunde mit der Nutzungsdauer. Verwendet werden folgende Richtwerte in Gigabyte pro Stunde (GB/h):
| Qualität | Richtwert |
|---|---|
| SD (Standardauflösung) | 0,7 GB/h |
| HD (Full HD) | 3 GB/h |
| 4K (Ultra HD) | 7 GB/h |
Volumen pro Monat = Richtwert (GB/h) × Stunden pro Tag × Tage im Monat
Annahmen und Hinweise zu den Richtwerten
Die Werte sind grobe Richtgrößen, keine festen Zahlen. Streaming-Dienste passen die Qualität dynamisch an die Verbindung an und nutzen unterschiedliche Videocodecs. Der tatsächliche Verbrauch kann deshalb niedriger oder höher ausfallen: Ein Dienst mit effizienter Kompression benötigt für 4K weniger als einer mit schwächerer. Auch Bildrate, Dynamik des Inhalts und Tonspuren beeinflussen die Datenmenge. Prüfen Sie bei Bedarf die Angaben Ihres Dienstes in den Hilfeseiten und in den Wiedergabeeinstellungen, wo sich die Qualität oft begrenzen lässt.
Beispielrechnung
Eine Familie schaut täglich 2 Stunden in HD, 30 Tage im Monat. Rechnung: 3 GB/h × 2 h × 30 Tage = 180 GB. Würde dieselbe Nutzung in 4K stattfinden, wären es 7 × 2 × 30 = 420 GB. In SD wären es 0,7 × 2 × 30 = 42 GB.
Ein zweites Beispiel: Eine Stunde SD-Video pro Tag über 30 Tage ergibt 0,7 × 1 × 30 = 21 GB. Die Differenz zwischen den Qualitätsstufen ist erheblich, und genau deshalb lohnt sich ein Blick in die Wiedergabe-Einstellungen, wenn Ihr Tarif ein Datenlimit hat.
| Beispiel | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| HD, 2 h täglich, 30 Tage | 3 × 2 × 30 | 180 GB |
| 4K, 2 h täglich, 30 Tage | 7 × 2 × 30 | 420 GB |
| SD, 1 h täglich, 30 Tage | 0,7 × 1 × 30 | 21 GB |
Grenzen
Der Rechner betrachtet nur das reine Videostreaming. Musik, Videotelefonie, Spiele-Downloads und Updates sind nicht berücksichtigt. Bei Mobilfunktarifen mit begrenztem Datenvolumen sollten Sie zusätzlich bedenken, dass Dienste auf kleinen Bildschirmen oft automatisch niedrigere Qualität wählen. Mehrere Geräte, die gleichzeitig streamen, addieren ihren Verbrauch. Für Festnetzanschlüsse ohne Volumengrenze ist die Schätzung vor allem hilfreich, um die benötigte Bandbreite abzuschätzen: Ein 4K-Strom benötigt dauerhaft eine zuverlässige Leitung, die Ihr Anschluss und Ihr WLAN liefern müssen. Die Werte sind Richtwerte und können abweichen; verlassen Sie sich im Zweifel auf die Verbrauchsanzeige Ihres Anbieters oder Ihres Routers.
Tipps zur Anwendung
Schätzen Sie zunächst Ihre reale Nutzung: Wie viele Stunden täglich läuft der Fernseher, wie viele Personen streamen gleichzeitig? Multiplizieren Sie bei mehreren Geräten die Stunden entsprechend. Sie können die Rechnung auch auf Wochen herunterbrechen, wenn Ihr Tarif ein Wochenkontingent hat. Wer das Volumen reduzieren will, wählt in den Einstellungen der Dienste die Qualität „Automatisch“ oder „Standard“ und deaktiviert die automatische Wiedergabe der nächsten Folge, die unbemerkt Daten verbraucht.
Beim Mobilfunk lohnt es sich, den tatsächlichen Verbrauch in den Systemeinstellungen Ihres Smartphones zu prüfen und mit der Schätzung zu vergleichen. So erkennen Sie, ob die Richtwerte für Ihre Dienste zu hoch oder zu niedrig liegen.
Häufige Fragen
Wie genau sind die Richtwerte?
Es sind grobe Näherungswerte. Dienste, Codecs und Inhalte unterscheiden sich, daher kann der tatsächliche Verbrauch abweichen.
Wie kann ich den Verbrauch senken?
Stellen Sie in der App des Dienstes die Videoqualität auf Standard oder HD statt 4K, und laden Sie Inhalte bevorzugt über WLAN herunter.
Sind Downloads für Offline-Sehen enthalten?
Der Rechner geht von Streaming aus. Auch Downloads verbrauchen Datenvolumen, meist in vergleichbarer Größenordnung je Qualitätsstufe.
Gilt der Rechner auch für Musik-Streaming?
Nein, Audio verbraucht deutlich weniger Daten. Die Richtwerte beziehen sich auf Video.
